Zu meiner Person

Geboren 1982, habe ich von Kindheit an Umgang mit eigenen und fremden Pferden gehabt, bin mit ihnen aufgewachsen, voltigiert, geritten im Gelände und erfolgreich auf Turnieren.

1998 begann ich meine Ausbildung als Pferdewirt - zuerst mit dem Schwerpunkt Reiten bei Frank Angst und anschließend weitere Ausbildung in der Landesreit- und Fahrschule Langenfeld/Rhld. unter der Leitung von Wilfried Gehrmann und Hanno Vreden.

Meine Prüfung als Pferdewirt Schwerpunkt Zucht und Haltung schloss ich erfolgreich 2005 ab und erwarb gleichzeitig die Trainerlizenzen Trainer B und Trainer im Behindertenreitsport.
2006 legte ich zudem noch meine Prüfung als Besamungstechniker ab.

Nach praktischer Berufserfahrung in verschiedenen Betrieben gründete ich 2008 Pferd & Service, meinen eigenen Dienstleistungsbetrieb rund ums Pferd.

2010-2012 besuchte ich Lehrgänge bei Jochen Biernath. Seit Juni 2012 habe ich Barhufbearbeitung nach huforthopädischem Prinzip in mein Angebot aufgenommen.

2014 habe ich die Ausbildung als Übungsleiter im Reiten als Gesundheitssport in der Westfälische Reitschule in Münster erfolgreich abgelegt.

Meine Schwerpunkte

Reiten als Gesundheitssport

Die Folgen von zunehmenden Bewegungsmangel, Fehl- und Überernährung, Stress und sozialem Druck und all ihre Folgen sind schwerwiegend. Regelmäßige sportliche Betätigung hilft eventuelle Risikofaktoren zu vermindern und sollte möglichst früh begonnen werden.
Sich sicher auf dem Pferderücken zu bewegen, stellt hohe Anforderungen an die körperliche Bewegungsbildung. Die Balance auf dem Pferd zu halten, ist eine ganzheitliche Leistung, welche unsere gesamte Muskulatur, den Gleichgewichtssinn und das gesamte Wahrnehmungsvermögen fordert und fördert. Die Bewegungen des Pferdes sind immer und in jeder Gangart rhythmisch und dynamisch. Sie stellen stets eine Herausforderung auf den gesamten Körper dar. Erst der Dialog mit dem Pferd, die körperliche und geistige Kommunikation mit ihm, können zu einer Verhaltensänderung beim Reiter führen. Grundsätzlich ist das präventive Haltungs- und Bewegungsangebot für Interessierte aller Altersgruppen geeignet. Zwingende Voraussetzung ist jedoch, dass keine Einwände gegen das Reiten aus medizinischer Sicht bestehen.

 

Barhufbearbeitung nach huforthopädischen Prinzipien

Durch die jahrelange Erfahrung mit den Pferden in unserer Familie und während meiner Ausbildung zum Pferdewirt lernte ich verschiedenste Methoden der Hufbearbeitung und ihre Auswirkung auf die Pferdegesundheit kennen. Inzwischen bin ich überzeugt: wenn ein Pferd unbeschlagen gehen kann, sollte man ihm dies ermöglichen. Die Huforthopädie nach Jochen Biernath ist die Grundlage meiner Hufbearbeitung.

Zitat: „Anstatt regelmäßig aus der Form geratene Hufe ideal zu schneiden, sorgt die Huforthopädie mit ihrer Bearbeitung dafür, dass der Huf seine optimale Form erst gar nicht verliert. Wenn dies schon geschehen sein sollte… dann zielt die huforthopädische Bearbeitung des Pferdehufes darauf, dass dieser zu einer optimalen Form zurückfindet… („ Der Weg zum gesunden Huf“ von Jochen Biernat und Konstanze Rasch, erschienen im Müller Rüschlikon Verlag 2003 S. 25 1.3 Zeit für eine andere Hufbearbeitung …)

Mein Ziel ist der Weg zu einem natürlichen gesunden Huf, soweit dies irgend möglich ist. Dadurch kommt es zu einer Verbesserung der Gesamtsituation der Pferdegliedmaße durch Beachtung der physikalischen Gegebenheiten in Bezug auf die Wirkung der Kräfte, sowie die einhergehende Abnutzung des Hornes. Für besondere Belastungen und in der Übergangsphase empfehle, ich zeitweise mit Hufschuhen zu reiten.

Ich bevorzuge und besorge Ihnen auf Wunsch Equine Fusion - Worlds first jogging shoes for horses!

Besser Reiten durch Sitzschulung

Die Bewegungslehre von Eckart Meyners ist die Grundlage meines Unterrichts
In der Landesreit- und Fahrschule war unter der Leitung von Wilfried Gehrmann die regelmäßige Sitzschulung auch für fortgeschrittene Reiter und Ausbilder eine Selbstverständlichkeit. Übungen an der Longe sowie Fitness-Training am Boden waren fest ins Programm eingebunden.

2006 besuchte ich in Langenfeld meine erste Fortbildung mit Eckart Meyners und war überzeugt:
Dies ist es!

In den Folgejahren habe ich mich intensiv weiter mit seinen Büchern auseinandergesetzt, Kurse besucht und in persönlichen Gesprächen vor allem jetzt im Zusammenhang mit dem Aufbau der Selbsthilfegruppe „Reiten mit Handicap“ die Umsetzung seines Buches „Das Bewegungsgefühl des Reiters“ für meinen Unterricht immer weiter ausgebaut.

Zum sogenannten „richtigen Bewegungsablauf“
Eckart Meyners schreibt: „Jeder Reiter bewegt sich anders auf einem Pferd…Den richtigen Sitz gibt es nicht…und weiter: Die Sportwissenschaft hat nachgewiesen, dass es für jeden Menschen und jeden Bewegungsablauf nur eine optimale Bewegungslösung (Funktion) gibt. Es gilt also für den Ausbilder, diesen individuellen Bewegungsablauf für jede Pferd-Reiter-Kombination herauszufinden .Das Miteinander von Mensch und Pferd soll harmonisch sein und wie ein Dialog zwischen zwei sich verstehenden Wesen ablaufen.“

Optimieren von Sitz und Einwirkung durch Erkennen der Funktions- zusammenhänge und der individuellen Bewegungsabläufe.
Unabhängig ob Sportreiter, Freizeitreiter oder Reiter mit Handicap, ob unerfahrenes oder gut trainiertes Pferd und unabhängig von der Reitweise ist mein Anliegen, das Pferd-Reiter-Paar dort abzuholen, wo es steht. Es gibt keine Vorbedingungen – mit Ihrem Sattel, mit Ihrem Pferd, mit der vorhandenen Kondition von Reiter und Pferd! Wir beginnen dort, wo Sie einsteigen möchten. Wenn Sie bereit sind, reiten Sie einfach vor und ich lasse Sie einige Übungen machen – und Sie erfahren, wie leicht manche Dinge doch sein können. Sofern keine gesundheitlichen Einschränkungen das Reiten generell verbieten, ist ein „Besser“ immer möglich!

Anstatt nur genormte Reitbewegungen auszuführen, möchte ich Ihnen im Training helfen, Ihr eigenes Bewegungsgefühl zu verbessern, Ihren eigenen Körper im Zusammenspiel mit dem Pferd wahrzunehmen, über Stärkung ihrer eigenen Koordination und Kondition die Signale für Ihr Pferd so wahrnehmbar zu machen, dass es Sie versteht, dass Sie besser Einwirken können, weil Sie Ihr Pferd „fühlend wahrnehmen können“ und Ihre Hilfegebung dementsprechend anpassen können.

Eckart Meyners bezeichnet das Reiten als einen Dialog zwischen Reiter und Pferd. Ich möchte durch meinen Unterricht dazu beitragen, dass ihnen ein „harmonisches Gespräch“ mit Ihrem Pferd gelingt.

Kontakt

Peter Swoboda
Schlossstraße 3
72336 Balingen

Telefon: 0176 238 279 36
Email: kontakt@pferd-und-service.de

Peter Swoboda bei der Ausbildung
Peter Swoboda auf Pferd Calvin

Die Doppellonge

Ich habe eine Ausbildung für den Bereich Doppellonge absolviert.
Während meiner Ausbildung an der Landes-Reit- und Fahrschule Langenfeld habe ich unter der Leitung von Wilfried Gehrmann die Kenntnisse über die Arbeit mit der Doppellonge erworben. Ich benutze die Doppellonge heute, weil ich den bestmöglichen Trainingserfolg auf schonende und pferdefreundliche Weise erreichen möchte. Außerdem baue ich die Doppellonge gern in meinen Trainingsplan ein, um den Pferden die für sie so wichtige Abwechslung zu bieten.

Die besondere Effektivität der Doppellonge
Longenarbeit hat grundsätzlich den großen Vorteil, dass der Rücken des Pferdes entlastet werden und es sich selbstständig ausbalancieren kann. Dies ist besonders bei jungen Pferden, in der Rekonvaleszenz oder beim Training neuer und damit belastender Lektionen sinnvoll.
Die einfache Longe hat hier mehrere Nachteile: Das Pferd wird nicht durch gleichmäßigen Kontakt zum Pferdemaul geführt, sondern durch Zug an einer Körper- oder Kopfseite. Durch die fehlende äußere Begrenzung und die unpräzise Führung kann ein Pferd auf diese Art und Weise schwer die stabilisierenden Muskeln ausbilden, die es zum Tragen des Reitergewichtes und zur Durchführung von schwierigen Lektionen benötigt.
Durch die Doppellonge wird der Pferdekörper nicht nur stabilisiert und dazu angehalten, tatsächlich die gewünschten und relevanten Muskelgruppen zu aktivieren, sondern die Doppellonge macht auch den Einsatz normaler Zügelhilfen möglich, wie sie beim Reiten eingesetzt werden. So kann z. B. die Annahme und Reaktion auf die Zügelhilfen trainiert werden. Die Doppellonge trainiert außerdem vermehrt die Biegung des Pferdes und macht es so geschmeidiger.

Möglichkeiten der Doppellonge
Besonders geeignet ist die Doppellonge für die Entwicklung der ersten vier Schritte der Ausbildungsskala: Takt, Losgelassenheit, Anlehnung und Schwung. So verwende ich die Doppellonge gern beim Anreiten und Anlongieren junger Pferde, also in der ganz frühen Basisausbildung, aber auch für Korrekturpferde und als Ausgleichsarbeit für Therapiepferde. Die Doppellonge bietet sich darüber hinaus auch besonders für die Vertrauensarbeit an. Neben der Basisausbildung kann anhand der Doppellonge hohe S-Dressur und barocke Lektionen eingeübt und trainiert werden. Des weiteren sind Kavaletti-Arbeit oder Springtraining mit einer Doppellonge möglich. Die Doppellonge wird außerdem zum Anlernen von Springpferden benutzt oder zur Vorbereitung auf das Fahren.

Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten der Doppellonge für Ihr Pferd. Buchen Sie mich unter 0176 238 279 36 oder
kontakt@pferd-und-service.de
Gerne stehe ich Ihnen aber auch in meiner Eigenschaft als Trainer zur Seite, wenn Sie selbst die Führung der Doppellonge erlernen möchten. Setzen Sie sich einfach mit mir in Verbindung. Ich berate Sie gern!

Ihr Peter Swoboda

Gemeinsamer Ausritt Balingen
Schwerpunkt - Die Doppellonge